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    Richtig heizen mit Holz

Holz ist ein besonders wertvoller Energieträger:
1 Raummeter trockenes Laubholz (ca. 450kg) entspricht einem Heizwert von
2100 kWh = 210 l Heizöl = 262 kg Kohle.
In den kleinen Feuerstätten mit einer Nennwärmeleistung bis 15 kW darf Holz nur als Stückholz im naturbelassenen und lufttrockenen Zustand verfeuert werden (z. B. als Scheitholz, Hackschnitzel, Reisig und Zapfen). Nicht zulässig ist das Verheizen von Holz das lackiert oder beschichtet ist. Außerdem dürfen Sperrholz, Faserplatten oder sonst verleimtes Holz nicht verbrannt werden.


Warum kein feuchtes Holz verbrennen?


Das Verbrennen von feuchtem Holz ist nicht nur un- wirtschaftlich, sondern es führt auch zu
Beeinträchtigungen von Umwelt und Nachbarschaft.
 

Das im Holz enthaltene Wasser muss bei der Verbrennung verdampft werden. Da zum Wasserverdampfen viel Energie notwendig ist, geht mit steigendem Wassergehalt des Holzes immer mehr Energie verloren.


Holz, lufttrocken: XXXX Restfeuchte bis 20% XXXXXHeizwert ca. 5 kW/kg
Holz, feucht:XXXXXXXXiRestfeuchte bis 60% XXXXXHeizwert ca. 2,6 kW/kg

Das bedeutet, dass für die gleiche Heizleistung fast die doppelte Menge Holz benötigt wird.
Außerdem wird durch den hohen Wassergehalt die Verbrennungstemperatur herabgesetzt.
Verstärkte Ruß- und Teerbildung, Gefahr der Schornsteinversottung und starke Zunahme
schädlicher Emissionen sowie Rauch und Rußbelästigung sind die Folge.